Im Fenster Einstellungen können Sie ALADIN den Erfordernissen verschiedener Diagnoseaufgaben anpassen. Hierzu gehören die Kommunikation mit den Steuergeräten, Sprache, Darstellung und das Einrichten Ihrer Zugangsberechtigung.
Die ALADIN Einstellungen erreichen Sie direkt im ALADIN Hauptfenster über den "Einstellungen" Button.
Wenn Sie die ALADIN Einstellungen auf die Werkseinstellungen
zurücksetzten möchten, betätigen Sie das Menü "Einstellungen
- Alle Einstellungen zurücksetzten".
ALADIN unterscheidet zwischen der Benutzersprache für das
Programm und der Sprache für die Programmhilfe. Die Programmhilfe
ist nur in den Sprachen Deutsch und Englisch verfügbar. Die
Programmsprache ist in mehr Sprachen übersetzt.
Nach der Installation ermittelt ALADIN die Windows Systemsprache
und versucht eine passende Programmsprache einzustellen. Natürlich
können Sie zwischen allen verfügbaren Sprachen umstellen.
Die Sprache setzten Sie über die Menüpunkte "Benutzersprache - Sprache für Programm" bzw. "Sprache für Hilfe".
In der Registerkarte ECU-Report können Sie die Anzeige im
ECU-Report konfigurieren.
Der ECU-Report besteht aus einer Vielzahl einzelner Kapitel. Hier können Sie einstellen, welche Kapitel erzeugt und angezeigt werden. Es stehen nur Kapitel zur Auswahl, die in Ihrer Zugangsberechtigung enthalten sind.
Diese Einstellung bezieht sich primär auf die Betriebsdaten im Report. Anzeigen z.B. im Getriebe-Monitor sind hierbei nicht betroffen. Sie haben die Wahl zwischen :
Die Betriebsdaten im Report können mehrere Spalten für die Wertedarstellung enthalten:
Der Ereignisspeicher im Steuergerät unterscheidet Ereignisse
mit 8 unterschiedlichen Prioritäten. In der Standard-Einstellung
stellt ALADIN nur Ereignisse der Priorität 1, 2 und 7 dar. Alle
anderen Ereignisse werden gefiltert.
Diese Filterung bezieht sich auf alle Ereignisspeicher-Anzeigen
in ALADIN. Hierzu gehört auch der Online-Monitor.
Sie können einstellen, ob der Filter aktiv ist und den
Filter
über die entsprechenden Checkboxen um konfigurieren.
LOR (Limited Operational Range) ist ein Kennwert dafür, wie
weit Drehzahlen durch das Schaltprogramm SensoTop abgesenkt
werden. Die Berechnung des Kennwertes erfolgt in einem bestimmten
Drehzahl / Drehmoment Bereich, der hier eingestellt werden kann.
Die Anzeige des LOR erfolgt im Report Kapitel Service-Report
Im ALADIN Report können Sie ECU-Files direkt an einen E-Mail Empfänger senden. Hier können Sie angeben, welcher Empfänger als Standard eingetragen wird.
ALADIN benötigt für den korrekten Betrieb eine Vielzahl unterschiedlicher Dateien. Diese werden grundsätzlich an 3 Speicherorten abgelegt.
In der Registerkarte Anwenderdaten können Sie Ihre ALADIN Zugriffsberechtigung aktivieren. Diese entscheidet darüber, welche Diagnosefunktionen Ihnen zur Verfügung stehen. Zusätzlich können Sie ALADIN personalisieren, indem Sie ein persönliches Hintergrundbild oder die Wiedergabe von akustischen Signalen konfigurieren.
ALADIN kennt zwei Varianten von Zugangsberechtigungen. Einen
Zugangs-Code, der Sie auf ein bestimmtes User-Level setzt und
Lizenz-Dateien (*.ALF Dateien).
Ein User-Level beinhaltet ein bestimmtes Set von freigeschalteten
Funktionen. Mit einer Lizenz-Datei können individuell Funktionen
in ALADIN freigegeben werden. Es ist möglich mehrere Lizenz-Dateien
zu aktivieren. Ebenso können Lizenz-Dateien mit einem Zugangs-Code
kombiniert werden. Eine Lizenz-Datei kann zeitlich begrenzt
sein.
Sowohl Lizenz-Dateien als auch Zugangscodes sind auf eine bestimmte
E-Mail Adresse berechnet. Nur eine gültige Kombination aus E-Mail
Adresse und Code bzw. Lizenz schaltet die Funktionen frei.
Um einen Zugangscode zu aktivieren, tragen Sie Ihre E-Mail Adresse
und anschließend Ihren Zugangscode ein.
Um eine Lizenz-Datei zu aktivieren, tragen Sie Ihre E-Mail Adresse
ein und betätigen Sie dann die Schaltfläche "Lizenz Datei importieren".
Es öffnet sich ein "Öffnen" Dialog. Navigieren Sie zu Ihrer
Lizenz-Datei.
Nach erfolgreicher Aktivierung wird Ihnen Ihr User-Level bzw.
die importierte Lizenz-Datei und das User-Level "Individual"
angezeigt.
Wenn Sie eine Zugangsberechtigung benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihren Key Account.
Wenn Sie die Berechtigung haben, Service-Daten im Steuergerät einzutragen, wird Ihnen der Bereich Anwenderdaten angezeigt. Hier können Sie Ihre VG, Telefonnummer und Ihren Namen für die Service-Daten hinterlegen. In den Service-Daten können Sie diese Informationen abrufen.
Für das ALADIN Hauptfenster können Sie neben dem weißen Standard-Hintergrund auch einen bewegten Hintergrund "Voith Aurora" oder ein eigenes Hintergrundbild hinterlegen.
Wenn Sie die Sounds aktivieren, dann spielt ALADIN nach längeren Kommunikationsaufgaben wie z.B. Upload, Download, einen Hupton. Sie können auch alternativ einen individuellen Sound. Hierzu ordnen Sie unter "individueller Sound" eine "Wav" Datei zu.
Auf dieser Registerkarte konfigurieren Sie die Kommunikation mit Steuergeräten. Hierzu gehört Ihr Diagnose-Interface, verwendete Baudraten und Protokolle.
Das Kommunikations-Protokoll ist die Sprache in der sich
ALADIN und das Getriebesteuergerät "unterhalten". Die
unterschiedlichen Protokolle benötigen auch unterschiedliche
Verkabelungs-Topologie. So wird z.B. das UDS Protokoll auf
dem CAN-Bus übertragen, während das KWP2000 Protokoll auf einer
eigenen so genannten K-Line aufbaut.
Die unterschiedlichen Protokoll benötigen daher auch entsprechende
Interfaces. Wenn Ihr konfiguriertes Interface ein Protokoll
nicht unterstützt, können Sie es nicht aktivieren und wird ausgegraut.
Wenn Sie mehr als ein Protokoll aktiviert haben, wird ALADIN beim Kommunikationsaufbau auf allen aktivierten Protokollen nach Steuergeräten suchen. In diesem Fall können Sie die Reihenfolge für die Suche angeben.
In der Kommunikationsleiste werden Ihnen alle aktivierten Protokolle angezeigt. Wenn Sie auf eines der Protokolle klicken, sucht ALADIN direkt mit diesem Protokoll nach einem Steuergerät. Das aktuell verwendete Protokoll wird blau hinterlegt.
Wählen Sie aus, welches Diagnose-Interface Sie verwenden. Für die Installation eines Diagnose-Interfaces lesen Sie bitte die dazugehörige Hilfe.


Sie können konfigurieren, ob ECU-Files komprimiert werden.
Hierdurch sparen Sie ca. 80% Speicherbedarf. Dies ist besonders
hilfreich, wenn Sie große Mengen an ECU-Files archivieren oder
via E-Mail verschicken müssen.
Die Funktion Multi-ECU aktivieren ist speziell für DIWAhybrid
Fahrzeuge. Hier wird der Upload der M300 und der E300.1 zusammen
erstellt und in einem ECU-File gespeichert.
Die Konfiguration des Trennzeichen dient Ihrer persönlichen
Archivierung von ECU-Files. Die so genannte "ungarische Notation"
mit Unterstrichen als Trennzeichen ergibt einen gut lesbaren
Namen, der aber keine Leerzeichen enthält. Die neue Variante
mit "Leerzeichen Strich Leerzeichen" lässt sich leichter durchsuchen
und sortieren, kann aber bei Betriebssystemen älter als Windows
7 zu Problemen führen.

Hier können Sie die Trace Funktion aktivieren. Diese Funktion benötigt sehr viel Ressourcen. Schalten Sie diese nur ein, wenn Sie die Kommunikation zwischen ALADIN und dem Steuergerät aufzeichne müssen.


Für das KWP 2000 Protokoll können Sie die Baudrate anpassen.
Die maximale Baudrate ist abhängig von der K-Line Kabellänge
zwischen Diagnose-Interface und Steuergerät. Beachten Sie bitte,
dass auch im Fahrzeug von der Diagnosebuchse bis zum Steuergerät
mehrere Meter Kabel verbaut sein können.
Sie können verschiedene Baudraten testen, um die maximale Baudrate
im jeweiligen Fahrzeug zu erreichen. Grundsätzlich gilt, je
länger die Kabellänge desto niedriger muss die Baudrate sein.
Wenn der Checkbox "Use General KWP Baudrate" gesetzt ist, wird
für jede Steuerung immer die gleiche Baudrate verwendet. Wenn
Sie die "Use General KWP Baudrate" Funktion deaktivieren, müssen
Sie die Baudraten für jede Steuerung getrennt konfigurieren.
Alle weiteren Optionen in diesem Bereich sollten Sie nur auf
Anweisung ändern. Dies geschieht im Bereich KWP 200 Einstellungen
für Steuergeräte.

In diesen Registerkarten können Sie für die verschiedenen
mit ALADIN kompatiblen Steuergeräte die KWP 2000 Einstellungen
vornehmen. Das ist insbesondere die Baudrate, wenn Sie nicht
"Use General KWP Baudrate" Funktion im Bereich Protokoll KWP
2000 nutzten.
Alle anderen Optionen sollten Sie nur auf direkte Anweisung
ändern.
Die kompatiblen KWP 2000 Steuergeräte sind:

Auf dieser Registerkarte können Sie Warngrenzen für Adaptionsdaten
im ECU-Report konfigurieren. Hierzu werden PA und PR Druck-Grenzen
für Amber (gelb) und Red (rot)-Warnungen angegeben.
Diese Grenzen sind unabhängig von Schaltungen und der Motormomenten-
bzw. Drehzahlklasse.

Im Bereich Offsets für Ampelfunktionen sehen Sie, ob die
Ampelfunktion für eine bestimmte Schaltungen und Motormomenten-
bzw. Drehzahlklasse aktiviert ist. Aktive Adaptions-Werte werden
mit blauen Feldern dargestellt und ein zusätzliches Limit kann
aktiviert werden. Deaktivierte Adaptions-Werte sind grau dargestellt.

Wenn Sie für einen bestimmten Adaptions-Wert ein Offset einstellen,
dann gilt:
Grenzwert = Limit + Offset